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Virtuelle Influencer: Eine Marketing-Revolution
Virtuelle Influencer sind digitale Personas, die mithilfe fortschrittlicher Technologien wie künstlicher Intelligenz und 3D-Modellierung erstellt werden. Im Gegensatz zu menschlichen Influencern, die in der physischen Realität existieren, sind diese Avatare vollständig auf die virtuelle Welt beschränkt und interagieren auf realistische und ansprechende Weise mit Benutzern auf Social-Media-Plattformen.
Eine Hightech-Kreation
Die Gestaltung eines virtuellen Influencers erfordert eine Kombination aus Fähigkeiten in 3D-Modellierung, Animation, künstlicher Intelligenz und Marketing. Agenturen, die sich auf die Erstellung dieser Charaktere spezialisiert haben, beschäftigen digitale Künstler, um Avatare zu entwerfen, die oft perfekter und kontrollierbarer sind als ihre menschlichen Gegenstücke.
Das Erscheinungsbild virtueller Influencer kann genau an das gewünschte Branding angepasst werden und ihr Verhalten kann so programmiert werden, dass es konsistent und vorhersehbar mit Followern interagiert. Diese sorgfältige Personalisierung ermöglicht es Unternehmen, ihre Botschaft und ihr Image präzise zu steuern und so die Risiken zu eliminieren, die mit den unvorhersehbaren Handlungen menschlicher Influencer verbunden sind.
Die Pioniere der Bewegung
Das Konzept des virtuellen Influencers hat mit Kultfiguren wie Lil Miquela richtig Fahrt aufgenommen. Lil Miquela wurde von der Firma Brud gegründet und ist eine virtuelle Influencerin, die es in nur wenigen Jahren geschafft hat, Millionen von Followern auf Instagram anzuhäufen. Sie spielt eine fiktive Figur mit Lebensgeschichte, Meinungen und Emotionen, was sie für Nutzer sehr attraktiv macht.
In diesem Artikel werden wir untersuchen, wer das ist diese virtuellen Influencer, wie sie sich auf das Unternehmensmarketing auswirken und warum sie durchaus die Zukunft dieser Branche darstellen könnten.

Wer sind die
Influencer virtuell?
Virtuelle Influencer sind digitale Charaktere, die darauf ausgelegt sind, auf Social-Media-Plattformen auf realistische und ansprechende Weise mit Benutzern zu interagieren. Im Gegensatz zu menschlichen Influencern existieren diese Avatare nur in der virtuellen Welt und werden von spezialisierten Agenturen oder direkt von den Marken selbst erstellt.
Das Konzept kam mit Zahlen wie auf Lil Miquela, ein virtueller Influencer der Firma Brud, der heute Millionen von Followern auf Instagram hat. Sie arbeitet mit renommierten Marken zusammen, teilt ansprechende Inhalte und beteiligt sich sogar an Modekampagnen, wodurch die Grenze zwischen dem Realen und dem Virtuellen verwischt.
Der Nutzen virtueller Influencer für Unternehmen
Volle Kontrolle über das Branding
Einer der Hauptvorteile für Unternehmen ist die volle Kontrolle über das Branding und die Botschaft, die virtuelle Influencer vermitteln. Im Gegensatz zu menschlichen Influencern, die sich unvorhersehbar verhalten oder ihre Meinung ändern können, können digitale Avatare vollständig programmiert werden, um mit den Unternehmenswerten im Einklang zu bleiben.
Zum Beispiel, KFC hat eine virtuelle Version von Colonel Sanders erstellt, um das Image der Marke zu modernisieren und zu beleben. Dieser Charakter kann so gestaltet werden, dass er perfekt den Bedürfnissen und Erwartungen der Verbraucher entspricht, ohne dass das Risiko von Kontroversen oder Fehlverhalten besteht.
Verfügbarkeit und Konsistenz
Virtuelle Influencer bieten rund um die Uhr Verfügbarkeit und Konsistenz ihrer Botschaften, was besonders für allgemeine Marketingkampagnen nützlich ist. Sie können jederzeit mit Verbrauchern interagieren, ohne Einschränkungen durch Zeitzonen oder Ermüdung. Darüber hinaus können Unternehmen sicherstellen, dass die gesendeten Nachrichten stets im Einklang mit ihrer Marketingstrategie stehen.
Kosten und Flexibilität
Obwohl die anfängliche Gründung eines virtuellen Influencers eine erhebliche Investition sein kann, können sich diese Avatare auf lange Sicht als profitabler erweisen als menschliche Influencer. Sie benötigen keine laufende Vergütung, keine Reisen zu Dreharbeiten oder andere Ausgaben im Zusammenhang mit echten Menschen. Unternehmen können sie auch ohne nennenswerten Mehraufwand anpassen und für verschiedene Kampagnen nutzen.
Fallstudien
Lil Miquela und BMW
Lil Miquela ist wohl das berühmteste Beispiel dafür, dass ein virtueller Influencer erfolgreich die Aufmerksamkeit großer Marken auf sich zieht. Mit ihren 2,6 Millionen Abonnenten wurde sie von ausgewählt BMW für eine Kampagne zur Bewerbung ihrer Fahrzeuge. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es BMW, ein jüngeres Publikum zu erreichen und ein Bild von Modernität und Innovation zu vermitteln.
Imma und IKEA
Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel ist Imma, ein japanischer virtueller Influencer, der von Aww Inc. für eine Kampagne mit entwickelt wurde IKEA. Als digitales Modell ermöglichte Imma IKEA, seine Produkte in kreativen und ansprechenden Umgebungen zu präsentieren und gleichzeitig die Kosten für die Einstellung menschlicher Modelle zu senken.
KFC Virtual Colonel Sanders

KFC hat auch Innovation bewiesen, indem es seinen legendären Colonel Sanders in einen virtuellen Influencer verwandelt hat. Dieser Charakter wurde für verschiedene Marketingkampagnen verwendet und verleiht der Marke einen Hauch von Humor und Modernität. Diese Initiative half KFC, sich in einem sehr wettbewerbsintensiven Sektor hervorzuheben und das Interesse an seinem Image zu erneuern.
Abschließend,
Virtuelle Influencer stellen eine faszinierende Weiterentwicklung des Influencer-Marketings dar und bieten Unternehmen eine innovative Möglichkeit, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Mit ihren Vorteilen in Bezug auf Kontrolle, Verfügbarkeit und Kosten haben sie das Potenzial, die Art und Weise, wie Marken mit ihren Verbrauchern interagieren, zu verändern.
Allerdings wirft ihr Einsatz auch wichtige ethische und regulatorische Fragen auf. Unternehmen müssen sich in diesem neuen Umfeld sorgfältig zurechtfinden und sicherstellen, dass sie Transparenz wahren und die sozialen Auswirkungen ihres Handelns berücksichtigen.
Letztendlich sind virtuelle Influencer kein vorübergehender Trend, sondern eine echte Revolution, die die Regeln des Marketings für die kommenden Jahre neu definieren könnte.

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